Wasserburg a/ Inn No. 340 den 28. XI. 19

Lieber verehrter Meister!

Werden 1 Sie im nächsten Jahr nach Deutschland kommen? Wie die Dinge liegen, ist ja an eine Besserung der Lebensverhältnisse in Wien vorderhand wohl kaum zu denken. Zur Zeit werden hier, soviel ich weiss, alle Deutschösterreicher, die nach 1914 zugezogen sind, ausgewiesen. Wenigstens ist es in München so. Aber München ist ja nicht Deutschland. In Württemberg und Baden soll es besser sein; genaues weiss ich aber nicht. Sie sprachen damals von Ihrer Absicht und ich glaube kaum, dass sich die Zustände seitdem in irgend einer Weise gebessert haben, noch in absehbarer Zeit sich bessern können. (Selbst Vrieslander erkennt jetzt seinen Irrtum bezüglich der Psÿche der Sozialdemokratie).

Für mich ist die Frage nach Ihrem Kommen sehr wichtig und entscheidend. Wien halte ich für mich als Studienort auch im nächsten Winter noch für unmöglich. Nun liegen die Dinge aber für mich folgendermassen. Zum 1. April muss ich meine hiesige Wohnung aufgeben. Ich bin nicht traurig darüber; denn Wasserburg hat seinen Zweck für mich erfüllt. Ich muss wieder in eine grosse Stadt, wo {2} ich Anregung, Gelegenheit zum Musizieren etc. finde. München läge ja am nächsten, ist aber durch die Herrschaft der Unabhängigen unsÿmpathisch. Ausserdem, und dies vor allem, bietet mir München in keiner Persönlichkeit die Möglichkeit weiterer Studien, als welche ich, nachdem ich bei Vrieslander im kommenden Frühjahr den einfachen Kontrapunkt, strengen Choral und Generalbass absolviert haben werde, den freien Kontrapunkt, Imitation, Fuge, doppelter Kontrapunkt betrachte. Ein weiteres Arbeiten bei Vrieslander halte ich für die Zukunft weder für erspriesslich noch für geeignet. Erstens sind seine Lehrgegenstände mit dem einfachen Kontrapunkt, strengen Choral und Generalbass erschöpft, wie Sie mir es ja auch schon gesagt haben, und zweitens wirkt seine tiefe Resignation und sein aboluter Pessimismus in Dingen der Kunst so lähmend anstatt fördernd auf den Vorwärtsstrebenden und dies gerade bei den entscheidenden Disziplinen, die nun kommen müssten, dass ich schon aus diesem Grunde, selbst wenn er mir all Ihr Wissen und Können vermitteln könnte, nicht länger mit ihm arbeiten würde. Aber gerade seine Resignation beweist ja, wie die Dinge liegen. Ich spreche hier ganz offen und im Vertrauen zu Ihnen, verehrter Meister. Bei aller Hochschätzung für Vrieslander kann ich nichts anderes sagen.

Es fragt sich nun für mich: was tun? Wien, eigentlich die einzige Lösung der Frage, ist eben verschlossen. Ich bin auch jetzt unbedingt darauf angewiesen, irgendwo Fuss zu fassen, um meine wirtschaftliche Lage für die Zukunft etwas zu sichern. Ich habe, um jetzt überhaupt existieren zu können, das Verlagsrecht meiner Bücher {3} verkauft und kann mich von dem Erlös noch 1920 notdürftig über Wasser halten. Wien könnte wohl an und für sich nichts Dauerndes für mich sein. Der Zwang, in einer grösseren Stadt Deutschlands mich niederzulassen, ist also unabweisbar. Nun muss ich aber daran denken, irgend eine Persönlichkeit zu finden, bei der ich noch die so notwendigen Studien machen kann. Man nannte mir rühmend den Berliner Komponisten Friedr. E. Koch, den Verfasser grosser Chorwerke, einen sogenannten Praktiker. Ich habe aber kein rechtes Vertrauen dazu.

Meine Gedanken haben mich nun auf den Namen August Halm geführt. Er wohnt in Esslingen bei Stuttgart. Ich könnte in Stuttgart sicherlich Existenzmöglichkeiten finden. Es fragt sich nur: ist Halm der rechte Mann für mich? Ich kenne ihn nicht. Seine Bücher machen einen sehr ernsten Eindruck. Wie seine Kompositionen sind, weiss ich nicht. Auch dies wäre nicht ausschlaggebend. Halten Sie Halm für die Persönlichkeit, bei der ich die Dinge finden könnte, die ich suche, in der Hauptsache eben, unter seiner Leitung Imitationen, Fugen pp. schreiben? Das ist meine grosse Frage. Dass Halm ein Bruckner-Enthusiast ist, stört mich nicht; ich kann mich gegen Beeinflussungen, wenn ich sie als mir {4} schädlich empfinde, sehr streng verschliessen.

Wissen Sie in Deutschland einen anderen? Auf Experimente kann ich mich nicht einlassen. Es ist jetzt bitterste Ernstlichkeit für mich. Und die Entscheidung muss ich sehr bald treffen.

Ich wäre Ihnen sehr dankbar, lieber Meister, wenn Sie mir gelegentlich einmal ein paar Worte darüber schreiben würden.


Ihre verehrte Frau Gemahlin bitte ich ganz ergebenst zu grüssen, auch von meiner Frau
und verbleibe
mit den herzlichsten Grüssen
Ihr stets ergebener
[signed:] Walter Dahms

Auf die Photographien von Herrn Klammert freue ich mich sehr. Ich bitte, ihn zu grüssen.

© Transcription John Koslovsky, 2009


Wasserburg on the Inn No. 340 November 28, 1919

Dear revered Meister,

Will 1 you come to Germany in the next year? As matters stand, an improvement in living conditions in Vienna is for the time being quite out of the question. At present all German-Austrians who moved here after 1914 are being deported, as far as I know. At least that is the case in Munich. But Munich is not Germany. In Württemberg and Baden it should be better, but specifics I really do not know. You spoke earlier of your intentions, and I hardly believe that conditions since then have improved in any way, nor could they improve in the forseeable future. (Vrieslander himself now understands his mistake in terms of the psyche of social democracy).

For me it is very important, indeed critical, to know whether or not you will come. I consider Vienna impossible for me as a place of study, even next winter. Things stand as follows: by April 1 I have to leave my local accommodations. I am not sad about this, since Wasserburg has fulfilled its purpose for me. I need to go back to a big city, where {2} I can find the motivation and opportunity to make music etc. Munich would be the natural choice, but it is unappealing because of the dominance of freelancers. Beyond that (and mostly because of this), Munich offers no one with whom I can continue my studies, as I will have finished work on simple counterpoint, strict chorale and thoroughbass with Vrieslander, and now seek to work on free counterpoint, imitation, fugue, and double counterpoint. Further studies with Vrieslander I consider neither fruitful nor practical. First of all, his teaching ability ends at simple counterpoint, strict chorale and thoroughbass (as you indeed told me already), and secondly because his deep resignation and downright pessimism in artistic matters are so debilitating, rather than being conducive to my eager aspirations, and this most particularly in the crucial disciplines that I ought now develop. This is the reason why, even if he could transmit all your knowledge and wisdom, I would no longer work with him. But his resignation proves just how matters stand. I speak here openly to you in full confidence, revered master. With all due respect to Vrieslander I can say no more.

The question now arises: what do I do? Vienna, apparently the only answer to my question, is not possible. I am entirely motivated to gain a foothold in my profession to secure a future for myself. To be able to live, I have sold all copyrights for my books; {3} this will keep my head above water for 1920. Vienna is not a long-term option for me, for I am compelled to settle down in a bigger German city. I now must think of a person with whom I can continue the studies that are so necessary. I have heard good things about the Berlin composer Friedrich E. Koch, the author of large chorale works, a so-called practical musician. But I have no reason to trust my source.

Another person who has come to mind recently is August Halm. He lives in Esslingen, near Stuttgart. I could certainly find a life for myself in Stuttgart. One question, though: is Halm the right man for me? I do not know him, but his books have made a great impression. I have no idea what his compositions are like, but this is not crucial. Do you think Halm is the type of person I am looking for, in particular someone with whom I could study imitation, fugue, etc.? This is my big question. It does not bother me that Halm is such a big Bruckner enthusiast. I can easily detach myself from such influences if I {4} find them to be detrimental.

Do you know anyone else in Germany? I cannot mess around with experiments. It is a matter of the utmost gravity for me now, and I must make a decision soon.

I would be extremely grateful, dear master, if you would give me your thoughts on this matter at some point.


I send my greetings to your wife, as does my wife,
and remain,
with the warmest good wishes,
Your ever-thankful
[signed:] Walter Dahms

I really enjoyed the pictures from Mr. Klammert. Please give him my regards.

© Translation John Koslovsky, 2009


Wasserburg a/ Inn No. 340 den 28. XI. 19

Lieber verehrter Meister!

Werden 1 Sie im nächsten Jahr nach Deutschland kommen? Wie die Dinge liegen, ist ja an eine Besserung der Lebensverhältnisse in Wien vorderhand wohl kaum zu denken. Zur Zeit werden hier, soviel ich weiss, alle Deutschösterreicher, die nach 1914 zugezogen sind, ausgewiesen. Wenigstens ist es in München so. Aber München ist ja nicht Deutschland. In Württemberg und Baden soll es besser sein; genaues weiss ich aber nicht. Sie sprachen damals von Ihrer Absicht und ich glaube kaum, dass sich die Zustände seitdem in irgend einer Weise gebessert haben, noch in absehbarer Zeit sich bessern können. (Selbst Vrieslander erkennt jetzt seinen Irrtum bezüglich der Psÿche der Sozialdemokratie).

Für mich ist die Frage nach Ihrem Kommen sehr wichtig und entscheidend. Wien halte ich für mich als Studienort auch im nächsten Winter noch für unmöglich. Nun liegen die Dinge aber für mich folgendermassen. Zum 1. April muss ich meine hiesige Wohnung aufgeben. Ich bin nicht traurig darüber; denn Wasserburg hat seinen Zweck für mich erfüllt. Ich muss wieder in eine grosse Stadt, wo {2} ich Anregung, Gelegenheit zum Musizieren etc. finde. München läge ja am nächsten, ist aber durch die Herrschaft der Unabhängigen unsÿmpathisch. Ausserdem, und dies vor allem, bietet mir München in keiner Persönlichkeit die Möglichkeit weiterer Studien, als welche ich, nachdem ich bei Vrieslander im kommenden Frühjahr den einfachen Kontrapunkt, strengen Choral und Generalbass absolviert haben werde, den freien Kontrapunkt, Imitation, Fuge, doppelter Kontrapunkt betrachte. Ein weiteres Arbeiten bei Vrieslander halte ich für die Zukunft weder für erspriesslich noch für geeignet. Erstens sind seine Lehrgegenstände mit dem einfachen Kontrapunkt, strengen Choral und Generalbass erschöpft, wie Sie mir es ja auch schon gesagt haben, und zweitens wirkt seine tiefe Resignation und sein aboluter Pessimismus in Dingen der Kunst so lähmend anstatt fördernd auf den Vorwärtsstrebenden und dies gerade bei den entscheidenden Disziplinen, die nun kommen müssten, dass ich schon aus diesem Grunde, selbst wenn er mir all Ihr Wissen und Können vermitteln könnte, nicht länger mit ihm arbeiten würde. Aber gerade seine Resignation beweist ja, wie die Dinge liegen. Ich spreche hier ganz offen und im Vertrauen zu Ihnen, verehrter Meister. Bei aller Hochschätzung für Vrieslander kann ich nichts anderes sagen.

Es fragt sich nun für mich: was tun? Wien, eigentlich die einzige Lösung der Frage, ist eben verschlossen. Ich bin auch jetzt unbedingt darauf angewiesen, irgendwo Fuss zu fassen, um meine wirtschaftliche Lage für die Zukunft etwas zu sichern. Ich habe, um jetzt überhaupt existieren zu können, das Verlagsrecht meiner Bücher {3} verkauft und kann mich von dem Erlös noch 1920 notdürftig über Wasser halten. Wien könnte wohl an und für sich nichts Dauerndes für mich sein. Der Zwang, in einer grösseren Stadt Deutschlands mich niederzulassen, ist also unabweisbar. Nun muss ich aber daran denken, irgend eine Persönlichkeit zu finden, bei der ich noch die so notwendigen Studien machen kann. Man nannte mir rühmend den Berliner Komponisten Friedr. E. Koch, den Verfasser grosser Chorwerke, einen sogenannten Praktiker. Ich habe aber kein rechtes Vertrauen dazu.

Meine Gedanken haben mich nun auf den Namen August Halm geführt. Er wohnt in Esslingen bei Stuttgart. Ich könnte in Stuttgart sicherlich Existenzmöglichkeiten finden. Es fragt sich nur: ist Halm der rechte Mann für mich? Ich kenne ihn nicht. Seine Bücher machen einen sehr ernsten Eindruck. Wie seine Kompositionen sind, weiss ich nicht. Auch dies wäre nicht ausschlaggebend. Halten Sie Halm für die Persönlichkeit, bei der ich die Dinge finden könnte, die ich suche, in der Hauptsache eben, unter seiner Leitung Imitationen, Fugen pp. schreiben? Das ist meine grosse Frage. Dass Halm ein Bruckner-Enthusiast ist, stört mich nicht; ich kann mich gegen Beeinflussungen, wenn ich sie als mir {4} schädlich empfinde, sehr streng verschliessen.

Wissen Sie in Deutschland einen anderen? Auf Experimente kann ich mich nicht einlassen. Es ist jetzt bitterste Ernstlichkeit für mich. Und die Entscheidung muss ich sehr bald treffen.

Ich wäre Ihnen sehr dankbar, lieber Meister, wenn Sie mir gelegentlich einmal ein paar Worte darüber schreiben würden.


Ihre verehrte Frau Gemahlin bitte ich ganz ergebenst zu grüssen, auch von meiner Frau
und verbleibe
mit den herzlichsten Grüssen
Ihr stets ergebener
[signed:] Walter Dahms

Auf die Photographien von Herrn Klammert freue ich mich sehr. Ich bitte, ihn zu grüssen.

© Transcription John Koslovsky, 2009


Wasserburg on the Inn No. 340 November 28, 1919

Dear revered Meister,

Will 1 you come to Germany in the next year? As matters stand, an improvement in living conditions in Vienna is for the time being quite out of the question. At present all German-Austrians who moved here after 1914 are being deported, as far as I know. At least that is the case in Munich. But Munich is not Germany. In Württemberg and Baden it should be better, but specifics I really do not know. You spoke earlier of your intentions, and I hardly believe that conditions since then have improved in any way, nor could they improve in the forseeable future. (Vrieslander himself now understands his mistake in terms of the psyche of social democracy).

For me it is very important, indeed critical, to know whether or not you will come. I consider Vienna impossible for me as a place of study, even next winter. Things stand as follows: by April 1 I have to leave my local accommodations. I am not sad about this, since Wasserburg has fulfilled its purpose for me. I need to go back to a big city, where {2} I can find the motivation and opportunity to make music etc. Munich would be the natural choice, but it is unappealing because of the dominance of freelancers. Beyond that (and mostly because of this), Munich offers no one with whom I can continue my studies, as I will have finished work on simple counterpoint, strict chorale and thoroughbass with Vrieslander, and now seek to work on free counterpoint, imitation, fugue, and double counterpoint. Further studies with Vrieslander I consider neither fruitful nor practical. First of all, his teaching ability ends at simple counterpoint, strict chorale and thoroughbass (as you indeed told me already), and secondly because his deep resignation and downright pessimism in artistic matters are so debilitating, rather than being conducive to my eager aspirations, and this most particularly in the crucial disciplines that I ought now develop. This is the reason why, even if he could transmit all your knowledge and wisdom, I would no longer work with him. But his resignation proves just how matters stand. I speak here openly to you in full confidence, revered master. With all due respect to Vrieslander I can say no more.

The question now arises: what do I do? Vienna, apparently the only answer to my question, is not possible. I am entirely motivated to gain a foothold in my profession to secure a future for myself. To be able to live, I have sold all copyrights for my books; {3} this will keep my head above water for 1920. Vienna is not a long-term option for me, for I am compelled to settle down in a bigger German city. I now must think of a person with whom I can continue the studies that are so necessary. I have heard good things about the Berlin composer Friedrich E. Koch, the author of large chorale works, a so-called practical musician. But I have no reason to trust my source.

Another person who has come to mind recently is August Halm. He lives in Esslingen, near Stuttgart. I could certainly find a life for myself in Stuttgart. One question, though: is Halm the right man for me? I do not know him, but his books have made a great impression. I have no idea what his compositions are like, but this is not crucial. Do you think Halm is the type of person I am looking for, in particular someone with whom I could study imitation, fugue, etc.? This is my big question. It does not bother me that Halm is such a big Bruckner enthusiast. I can easily detach myself from such influences if I {4} find them to be detrimental.

Do you know anyone else in Germany? I cannot mess around with experiments. It is a matter of the utmost gravity for me now, and I must make a decision soon.

I would be extremely grateful, dear master, if you would give me your thoughts on this matter at some point.


I send my greetings to your wife, as does my wife,
and remain,
with the warmest good wishes,
Your ever-thankful
[signed:] Walter Dahms

I really enjoyed the pictures from Mr. Klammert. Please give him my regards.

© Translation John Koslovsky, 2009

Footnotes

1 Receipt of this letter is recorded in Schenker's diary at OJ 3/1, p. 2186, December 4, 1919: "Von Dahms (Br.): schließe jetzt die Studien bei Vrieslander ab, wünsche auch sonst von ihm fortzukommen, da er eine Ansteckung durch dessen Pessimismus befürchte u. erkundigt sich nach einem Lehrer, nennt Koch in Berlin oder Halm. Am meisten hat mich der Passus interessiert, worin er von einer Berichtigung der Ansicht Vrieslanders über die Sozialdemokratie spricht." ("From Dahms (letter): he is breaking off his studies with Vrieslander, also he wants to get away from him since he fears infection from Vrieslander's pessimism, and inquires about a teacher, mentions Koch in Berlin and Halm by name. The passage that interested me most is that in which he speaks of correcting Vrieslander's view of social democracy.").

Commentary

Format
4p letter, oblong format, holograph message and signature
Provenance
Schenker, Heinrich (document date-1935)-- Schenker, Jeanette (1935-c.1942)--Ratz, Erwin (c.1942-c.1955)--Jonas, Oswald (c.1955-1978)--University of California, Riverside (1978--)
Rights Holder
Heirs of Walter Dahms, published here with kind permission.
License
Permission to publish granted by principal heir, Dahms's grand daughter, Cristina Texeio Coelho, August 12, 2009. Any claim to intellectual rights on this document should be addressed to the Schenker Correspondence Project, Faculty of Music, University of Cambridge, at schenkercorrespondence [at] mus (dot) cam (dot) ac (dot) uk.

Digital version created: 2010-06-08