17. Juli 1924 Nebel, doch will sich’s klären.

— Rückstände der N. Fr. Presse erledigt. — Nachmittags Gewitter. — Nach der Jause Versuch nach Tschaffein Tschaffein Tschaffein Tschaffein Tschaffein zu gehen; begegnen Herrn Kurz; er meint, wir könnten den Weg wagen, entscheidend sei für Galtür „das große Tal“, weniger das Zeinisjoch. Kaum ein paar Schritte weiter warnt uns ein anderer Bauer vor dem Regen u. wir stehen auch schon mitten im heftigsten Regen. — [illeg]Wieder zwei Regenbogen. — Zitatenmappe ausgepackt, Lie-Liechen trägt ein paar neue ein. — An Mendelssohn Edur 1 für das 9. Heft. — An Dr. Frühmann (Ansichtsk.) Grüße. — An Frl. Willmann (Ansichtsk.): Erkundigung nach dem Befinden der Mutter. — Türtschers neuer Stellwagen wird in den Verkehr eingestellt. — Galtür überfüllt. — Nach dem Abendessen vor dem Hause auf u. nieder; zwei Wiener Pflegerinnen empfehlen sich von uns, mit denen wir gar keinen Verkehr hatten. — Von U.-E. kommt der Umbruch: unerhörter Betrug im Titelblatt! 2 In großer Aufregung telegraphiere= WSLB 333 ich (21.600 Kronen) mit bezahlter Antwort: Werde den Klageweg betreten, wenn nicht das erste Titelblatt zurückkommt, die unausgesetzten tückischen Foppereien müssen ein Ende haben. — Von Frau Rothberger (Ansichtsk.): Dank für den Brief.

© Transcription Marko Deisinger.

July 17, 1924 Fog, but is trying to clear up.

— Back issues of Neue Freie Presse taken care of. — Thunderstorm in the afternoon. — Attempt to go to Tschaffein Tschaffein Tschaffein Tschaffein Tschaffein after teatime; we encounter Mr. Kurz; he says we could risk the hike, "the big valley" is decisive for Galtür, less so the Zeinisjoch. Just a few steps further, another farmer warns us about rain and before you know it we are in the middle of torrential rain. — Two rainbows again. — Quotation folder pulled out, Lie-Liechen enters a few new ones. — Worked on Mendelssohn's E-major 1 for the ninth issue. — To Dr. Frühmann (picture postcard) greetings. — To Miss Willmann (picture postcard): ask how her mother is feeling. — Türtscher's new horse-drawn vehicle is put on the road. — Galtür overcrowded. — Walked up and down in front of the house after dinner; two Viennese nurses, with whom we had no contact, take their leave of us. — The page-proofs arrive from UE: outrageous fraud on the title-page! 2 In great agitation, I send a telegram= WSLB 333 (21,600 Kronen) with prepaid reply: Will file a suit if the first title-page is not restored, the ceaseless, tricky hoaxing must stop. — From Mrs. Rothberger (picture postcard): thanks for the letter.

© Translation Scott Witmer.

17. Juli 1924 Nebel, doch will sich’s klären.

— Rückstände der N. Fr. Presse erledigt. — Nachmittags Gewitter. — Nach der Jause Versuch nach Tschaffein Tschaffein Tschaffein Tschaffein Tschaffein zu gehen; begegnen Herrn Kurz; er meint, wir könnten den Weg wagen, entscheidend sei für Galtür „das große Tal“, weniger das Zeinisjoch. Kaum ein paar Schritte weiter warnt uns ein anderer Bauer vor dem Regen u. wir stehen auch schon mitten im heftigsten Regen. — [illeg]Wieder zwei Regenbogen. — Zitatenmappe ausgepackt, Lie-Liechen trägt ein paar neue ein. — An Mendelssohn Edur 1 für das 9. Heft. — An Dr. Frühmann (Ansichtsk.) Grüße. — An Frl. Willmann (Ansichtsk.): Erkundigung nach dem Befinden der Mutter. — Türtschers neuer Stellwagen wird in den Verkehr eingestellt. — Galtür überfüllt. — Nach dem Abendessen vor dem Hause auf u. nieder; zwei Wiener Pflegerinnen empfehlen sich von uns, mit denen wir gar keinen Verkehr hatten. — Von U.-E. kommt der Umbruch: unerhörter Betrug im Titelblatt! 2 In großer Aufregung telegraphiere= WSLB 333 ich (21.600 Kronen) mit bezahlter Antwort: Werde den Klageweg betreten, wenn nicht das erste Titelblatt zurückkommt, die unausgesetzten tückischen Foppereien müssen ein Ende haben. — Von Frau Rothberger (Ansichtsk.): Dank für den Brief.

© Transcription Marko Deisinger.

July 17, 1924 Fog, but is trying to clear up.

— Back issues of Neue Freie Presse taken care of. — Thunderstorm in the afternoon. — Attempt to go to Tschaffein Tschaffein Tschaffein Tschaffein Tschaffein after teatime; we encounter Mr. Kurz; he says we could risk the hike, "the big valley" is decisive for Galtür, less so the Zeinisjoch. Just a few steps further, another farmer warns us about rain and before you know it we are in the middle of torrential rain. — Two rainbows again. — Quotation folder pulled out, Lie-Liechen enters a few new ones. — Worked on Mendelssohn's E-major 1 for the ninth issue. — To Dr. Frühmann (picture postcard) greetings. — To Miss Willmann (picture postcard): ask how her mother is feeling. — Türtscher's new horse-drawn vehicle is put on the road. — Galtür overcrowded. — Walked up and down in front of the house after dinner; two Viennese nurses, with whom we had no contact, take their leave of us. — The page-proofs arrive from UE: outrageous fraud on the title-page! 2 In great agitation, I send a telegram= WSLB 333 (21,600 Kronen) with prepaid reply: Will file a suit if the first title-page is not restored, the ceaseless, tricky hoaxing must stop. — From Mrs. Rothberger (picture postcard): thanks for the letter.

© Translation Scott Witmer.

Footnotes

1 "Mendelssohn: 'Lieder ohne Worte': op. 67, Nr. 6," Der Tonwille Heft 9 (=IV/4, Oct 1924), 30–33; Eng. transl., II, pp. 150–53.

2 Schenker had been led to believe (see diary, May 28, 1924) that with the change to a quarterly publication for Der Tonwille UE's imprint would replace that of the Tonwille-Flugblätterverlag, instead of which the latter was changed only to Tonwille-Verlag.