20. Lichter, 5°.

— Von Vrieslander (Br.): tadelt mein Verhalten gegenüber v. Hob., ohne Verständnis. So wenig ich in früheren Fällen Irrtümer solcher Art berichtigt habe, so wenig werde ich auch diesen Irrtum einer Be- {3580} richtigung würdigen, wohl aber soll es mir Spaß machen, eine humoristische Rechnung zu ziehen. Als Vr. vor Jahren zu mir kam, 1 hat er nicht nur eine u. eine halbe Stunde genossen, er nahm auch keine Rücksicht darauf, daß er nach einer Stunde kam; er ging auch mittags u. abends mit zu Tisch, kurz: er besaß mich fast allein. Ich mußte mich vor der physischen Auswucherung dadurch schützen, daß ich ihm die Stunden für ein zweites Jahr verweigerte. Kein Zweifel ist 2 mir, daß er von seinem Mäzen mehr Geld für den Unterricht bei mir bekam, als er mir dafür gegeben hat, u. daß er an mir armen Teufel noch verdiente! Er ging dann mit mir – wie er sagte u. wie ich ihm auch zugestehen muß! – durch Dick u. Dünn, aber noch stärker als die Kompromißlosigkeit war[en] seine Eitelkeit u. sein Egoismus. So hat er in einem Kom[m]entar zu meiner Harmonielehre seine Antipathie wider Brahms eingeschmuggelt, also den Fehler begangen, den er später an Roth nicht heftig genug schmähen konnte. Dann entfernte er sich von mir aus Anlaß der Urlinie, machte sich u. anderen „Urtöne“ vor u. in dem Aufsatz, den er mir widmete, schrieb er, daß er sich zur Zeit mit der Urlinie „beschäftige“. Auch bei der Korrektur der Figuren u. Tafeln 3 sprach er schnoddrig von Geleisen. Er konnte das reimen mit Kompromißlosigkeit u. unbedingtem Mitgehen. v. Cube wollte er durch mich abgewiesen sehen! Wie schade wäre um diesen jungen Menschen gewesen, er hat sich seinen Platz gemacht, wo er sonst Plakatierungen wie Scheißdreck erlegen wäre. 4 Vriesl. hing an v. Hob. bis zum letzten Augenblick, bis ihn der Anwalt aus dem Gartenhäuschen hinauswarf, er hing an der Zeitschrift, an dem Jahrbuch {3581} u. zuletzt an der Ges. Ausg.! 5 Nun, da ich ihm das Geständnis gemacht habe, daß ich v. Hob. nur des Geldes wegen halte, überfällt mich dieser rührende Mensch in einer Weise, wie ich sie zum erstenmal erlebte. Er wagt es, mein Verhalten lediglich auf Geldsucht zurückzuführen u. stellt mir, als dem Vertreter des jüdischen Geldtypus, sich als den in starrer Kompromißlosigkeit verharrenden christlicher oder buddhistisch gefärbten Arier gegenüber. Also hätte ich den Saujuden endlich ins Gesicht gekriegt! Nicht einmal an polnischen Schulen wagten das Kollegen, das war Vrieslander vorbehalten, mich mit dieser Lächerlichkeit heimzusuchen. Sein Egoismus ist so kraß, daß er gar nicht bemerkt, was er von mir fordert! Nicht weniger, als daß ich mit Lie-Liechen u. meinem Werk für seinen Fehltritt aufzukommen hätte! War es nicht weit moralischer, daß ich ihn in jenem Augenblick als Esel hinstellte, für den ich um Nachsicht warb? Daß ich aber seinen Fehltritt auf mich u. Lie-Liechen laden sollte, das kann nur ein hysterischer Egoismus aushecken. Kromer: „Was spielt sein Leben für eine Rolle?“ Ja, muß ich mit Emphase ausrufen „Was spielt Vriesl. für eine Rolle, wenn es um meine letzten Jahre, mein letztes Werk geht?“ Ich habe seine Schwächen u. Fehler getragen u. anderen erträglich zu machen gesucht, weiter gehe ich nicht. Wie verlogen übrigens diese arische Kompromißlosigkeit u. Biederkeit ist, wäre leicht dadurch zu erweisen, daß er selbst den wahren Grund nicht nennen würde, weshalb sich v. Hob. von ihm losgesagt hat. Er selbst weiß heute genau, wie verfehlt es war, neben der Rente noch andere Vorteile an Geld zu suchen. Da ist dann der opferwilligste Jude der Saujud! — {3582} 10–¾11h Postweg u. zum Thermometer: +10° in der Sonne. — Am Abschnitt Uebergreifen [in Der freie Satz]. — 12–¾1h den Ursatz der Mazurka op. 30 IV im Notenbild dargestellt. — Von Weisse (Br.OC 20/402)[:] Cubes u. Braunfels’ Briefe zurück; werde im Pädagogischen Verband ein drittes Mal sprechen u. zwar über das Mozart-Zitat 6 – wie geschickt habe ich da vorgearbeitet! Außerdem stellt er zwei Fragen, die ins Gebiet der Metrik u. Rhythmik gehören: die eine betrifft das kleine Präludium Dm, Tw. 5 u. BrahmsStreichquartett Cm, Allegretto. — v. Hob.: wir stellen die Mazurka Desdur fertig; Cismoll begonnen. Ich sehe sauber geschriebene Hefte, die offenbar meine Anmerkungen enthalten, er läßt den Inhalt für mich mit der Schreibmaschine kopiren.

© Transcription Marko Deisinger.

20, brighter, 5°.

— From Vrieslander (letter): he condemns my behavior towards Hoboken without understanding it. As little as I corrected mistakes in earlier cases in this way, so little will I grant a correction even to this mistake; {3580} however, it shall be a source of entertainment to me to draw the humorous consequences from it. When Vrieslander came to me years ago, 1 he enjoyed not only one and a half [weekly] lessons, he also took no notice of the fact that he stayed after his lessons; he stayed also for lunch or supper. In short, he had me almost entirely to himself. I was obliged to protect myself from this physical exploitation by denying him lessons for a second year. There is 2 no doubt that he received more money from his benefactor for the tuition he received from me than he actually paid me, and that he continued to earn money from me, poor wretch that I was! He then went along with me – as he said, and as I also must admit to him! – through thick and thin. But even greater than his uncompromisingness were his vanity and egoism. Thus, in his commentary on my Harmony , he sneaked in his antipathy towards Brahms, i.e. he committed the same mistake for which he later could not vilify Roth strongly enough. Then he distanced himself from me with respect to the Urlinie, deluding himself and others with "Urtöne"; and in the article that he dedicated to me, he wrote that he was, at the time, "occupied" with the Urlinie. Even while correcting the figures and graphs, 3 he spoke flippantly about train-lines. He was able to square that with uncompromisingness and unconditional adherence. He wanted to see Cube rejected, through my efforts! How badly it would have been for this young person, who has made a place for himself, where he would otherwise have succumbed to billposting like shit-filth. 4 Vrieslander stuck with Hoboken to the last moment, until the solicitor threw him out of the garden cottage; he stuck with the journal, with the Yearbook, {3581} and most recently with the Collected Edition! 5 And now, since I have confessed to him that I am retaining Hoboken only on account of his money, this pathetic human assaults me in a way that I have never experienced before. He dares to attribute my behavior simply to avarice, and draws a contrast between me, as the representative of the typical Jewish money-bag, with himself as a Christian- or Buddhist-tinted Aryan, who perseveres in his rigid uncompromisingness. Thus I am finally supposed to get the name pig-Jew thrown in my face! Not even in Polish schools did my peers dare to do this; it was reserved for Vrieslander to afflict this ludicrousness upon me. His egoism is so crass that he does not notice in the slightest what he demands of me! Nothing less than that I, together with Lie-Liechen and my work, should have to compensate for his misconduct! Would it not have been far more moral for me to expose him in that moment as the ass, for whom I asked to make allowances? That, however, Lie-Liechen and I should bear the responsibility for his misconduct is something that only an hysterical egoism can contrive. Kromer: "What sort of role does his life play?" Indeed, I must cry out with emphasis: "What sort of role does Vrieslander play when it comes to my last years, my last work?" I have borne his weaknesses and mistakes, and have sought to make them bearable to others; I shall go no further. How hypocritical this Aryan uncompromisingness and moral rectitude is would be easy to demonstrate by the fact that he himself would not spell out the true reason why Hoboken has dissociated himself from him. He himself knows full well today how wrong it was to seek, in addition to an annuity, other financial advantages. And so now even the most self-sacrificing Jew is a pig-Jew! — {3582} From 10 to 10:45, trip to the post office and to the weather station: +10° in the sun. — Work on the section on Reaching Over [in Free Composition ]. — From noon to 12:45, the Ursatz of the Mazurka Op. 30, No. 4 represented in music notation. — From Weisse (letterOC 20/402): Cube’s and Braunfels’s letters returned; he will speak for a third time at the Pedagogical Society, and in fact on the Mozart quotation 6 – how cleverly I prepared the way to this! In addition, he poses two questions that belong to the field of meter and rhythm: one concerns the Short Prelude in D minor [discussed in] Tonwille 5 , the other the Allegretto from Brahms’s String Quartet in C minor. — Hoboken: we complete the Mazurka in D flat major; the one in C sharp minor begun. I see cleanly copied notebooks which apparently contain my remarks; he will have their content copied for me with a typewriter.

© Translation William Drabkin.

20. Lichter, 5°.

— Von Vrieslander (Br.): tadelt mein Verhalten gegenüber v. Hob., ohne Verständnis. So wenig ich in früheren Fällen Irrtümer solcher Art berichtigt habe, so wenig werde ich auch diesen Irrtum einer Be- {3580} richtigung würdigen, wohl aber soll es mir Spaß machen, eine humoristische Rechnung zu ziehen. Als Vr. vor Jahren zu mir kam, 1 hat er nicht nur eine u. eine halbe Stunde genossen, er nahm auch keine Rücksicht darauf, daß er nach einer Stunde kam; er ging auch mittags u. abends mit zu Tisch, kurz: er besaß mich fast allein. Ich mußte mich vor der physischen Auswucherung dadurch schützen, daß ich ihm die Stunden für ein zweites Jahr verweigerte. Kein Zweifel ist 2 mir, daß er von seinem Mäzen mehr Geld für den Unterricht bei mir bekam, als er mir dafür gegeben hat, u. daß er an mir armen Teufel noch verdiente! Er ging dann mit mir – wie er sagte u. wie ich ihm auch zugestehen muß! – durch Dick u. Dünn, aber noch stärker als die Kompromißlosigkeit war[en] seine Eitelkeit u. sein Egoismus. So hat er in einem Kom[m]entar zu meiner Harmonielehre seine Antipathie wider Brahms eingeschmuggelt, also den Fehler begangen, den er später an Roth nicht heftig genug schmähen konnte. Dann entfernte er sich von mir aus Anlaß der Urlinie, machte sich u. anderen „Urtöne“ vor u. in dem Aufsatz, den er mir widmete, schrieb er, daß er sich zur Zeit mit der Urlinie „beschäftige“. Auch bei der Korrektur der Figuren u. Tafeln 3 sprach er schnoddrig von Geleisen. Er konnte das reimen mit Kompromißlosigkeit u. unbedingtem Mitgehen. v. Cube wollte er durch mich abgewiesen sehen! Wie schade wäre um diesen jungen Menschen gewesen, er hat sich seinen Platz gemacht, wo er sonst Plakatierungen wie Scheißdreck erlegen wäre. 4 Vriesl. hing an v. Hob. bis zum letzten Augenblick, bis ihn der Anwalt aus dem Gartenhäuschen hinauswarf, er hing an der Zeitschrift, an dem Jahrbuch {3581} u. zuletzt an der Ges. Ausg.! 5 Nun, da ich ihm das Geständnis gemacht habe, daß ich v. Hob. nur des Geldes wegen halte, überfällt mich dieser rührende Mensch in einer Weise, wie ich sie zum erstenmal erlebte. Er wagt es, mein Verhalten lediglich auf Geldsucht zurückzuführen u. stellt mir, als dem Vertreter des jüdischen Geldtypus, sich als den in starrer Kompromißlosigkeit verharrenden christlicher oder buddhistisch gefärbten Arier gegenüber. Also hätte ich den Saujuden endlich ins Gesicht gekriegt! Nicht einmal an polnischen Schulen wagten das Kollegen, das war Vrieslander vorbehalten, mich mit dieser Lächerlichkeit heimzusuchen. Sein Egoismus ist so kraß, daß er gar nicht bemerkt, was er von mir fordert! Nicht weniger, als daß ich mit Lie-Liechen u. meinem Werk für seinen Fehltritt aufzukommen hätte! War es nicht weit moralischer, daß ich ihn in jenem Augenblick als Esel hinstellte, für den ich um Nachsicht warb? Daß ich aber seinen Fehltritt auf mich u. Lie-Liechen laden sollte, das kann nur ein hysterischer Egoismus aushecken. Kromer: „Was spielt sein Leben für eine Rolle?“ Ja, muß ich mit Emphase ausrufen „Was spielt Vriesl. für eine Rolle, wenn es um meine letzten Jahre, mein letztes Werk geht?“ Ich habe seine Schwächen u. Fehler getragen u. anderen erträglich zu machen gesucht, weiter gehe ich nicht. Wie verlogen übrigens diese arische Kompromißlosigkeit u. Biederkeit ist, wäre leicht dadurch zu erweisen, daß er selbst den wahren Grund nicht nennen würde, weshalb sich v. Hob. von ihm losgesagt hat. Er selbst weiß heute genau, wie verfehlt es war, neben der Rente noch andere Vorteile an Geld zu suchen. Da ist dann der opferwilligste Jude der Saujud! — {3582} 10–¾11h Postweg u. zum Thermometer: +10° in der Sonne. — Am Abschnitt Uebergreifen [in Der freie Satz]. — 12–¾1h den Ursatz der Mazurka op. 30 IV im Notenbild dargestellt. — Von Weisse (Br.OC 20/402)[:] Cubes u. Braunfels’ Briefe zurück; werde im Pädagogischen Verband ein drittes Mal sprechen u. zwar über das Mozart-Zitat 6 – wie geschickt habe ich da vorgearbeitet! Außerdem stellt er zwei Fragen, die ins Gebiet der Metrik u. Rhythmik gehören: die eine betrifft das kleine Präludium Dm, Tw. 5 u. BrahmsStreichquartett Cm, Allegretto. — v. Hob.: wir stellen die Mazurka Desdur fertig; Cismoll begonnen. Ich sehe sauber geschriebene Hefte, die offenbar meine Anmerkungen enthalten, er läßt den Inhalt für mich mit der Schreibmaschine kopiren.

© Transcription Marko Deisinger.

20, brighter, 5°.

— From Vrieslander (letter): he condemns my behavior towards Hoboken without understanding it. As little as I corrected mistakes in earlier cases in this way, so little will I grant a correction even to this mistake; {3580} however, it shall be a source of entertainment to me to draw the humorous consequences from it. When Vrieslander came to me years ago, 1 he enjoyed not only one and a half [weekly] lessons, he also took no notice of the fact that he stayed after his lessons; he stayed also for lunch or supper. In short, he had me almost entirely to himself. I was obliged to protect myself from this physical exploitation by denying him lessons for a second year. There is 2 no doubt that he received more money from his benefactor for the tuition he received from me than he actually paid me, and that he continued to earn money from me, poor wretch that I was! He then went along with me – as he said, and as I also must admit to him! – through thick and thin. But even greater than his uncompromisingness were his vanity and egoism. Thus, in his commentary on my Harmony , he sneaked in his antipathy towards Brahms, i.e. he committed the same mistake for which he later could not vilify Roth strongly enough. Then he distanced himself from me with respect to the Urlinie, deluding himself and others with "Urtöne"; and in the article that he dedicated to me, he wrote that he was, at the time, "occupied" with the Urlinie. Even while correcting the figures and graphs, 3 he spoke flippantly about train-lines. He was able to square that with uncompromisingness and unconditional adherence. He wanted to see Cube rejected, through my efforts! How badly it would have been for this young person, who has made a place for himself, where he would otherwise have succumbed to billposting like shit-filth. 4 Vrieslander stuck with Hoboken to the last moment, until the solicitor threw him out of the garden cottage; he stuck with the journal, with the Yearbook, {3581} and most recently with the Collected Edition! 5 And now, since I have confessed to him that I am retaining Hoboken only on account of his money, this pathetic human assaults me in a way that I have never experienced before. He dares to attribute my behavior simply to avarice, and draws a contrast between me, as the representative of the typical Jewish money-bag, with himself as a Christian- or Buddhist-tinted Aryan, who perseveres in his rigid uncompromisingness. Thus I am finally supposed to get the name pig-Jew thrown in my face! Not even in Polish schools did my peers dare to do this; it was reserved for Vrieslander to afflict this ludicrousness upon me. His egoism is so crass that he does not notice in the slightest what he demands of me! Nothing less than that I, together with Lie-Liechen and my work, should have to compensate for his misconduct! Would it not have been far more moral for me to expose him in that moment as the ass, for whom I asked to make allowances? That, however, Lie-Liechen and I should bear the responsibility for his misconduct is something that only an hysterical egoism can contrive. Kromer: "What sort of role does his life play?" Indeed, I must cry out with emphasis: "What sort of role does Vrieslander play when it comes to my last years, my last work?" I have borne his weaknesses and mistakes, and have sought to make them bearable to others; I shall go no further. How hypocritical this Aryan uncompromisingness and moral rectitude is would be easy to demonstrate by the fact that he himself would not spell out the true reason why Hoboken has dissociated himself from him. He himself knows full well today how wrong it was to seek, in addition to an annuity, other financial advantages. And so now even the most self-sacrificing Jew is a pig-Jew! — {3582} From 10 to 10:45, trip to the post office and to the weather station: +10° in the sun. — Work on the section on Reaching Over [in Free Composition ]. — From noon to 12:45, the Ursatz of the Mazurka Op. 30, No. 4 represented in music notation. — From Weisse (letterOC 20/402): Cube’s and Braunfels’s letters returned; he will speak for a third time at the Pedagogical Society, and in fact on the Mozart quotation 6 – how cleverly I prepared the way to this! In addition, he poses two questions that belong to the field of meter and rhythm: one concerns the Short Prelude in D minor [discussed in] Tonwille 5 , the other the Allegretto from Brahms’s String Quartet in C minor. — Hoboken: we complete the Mazurka in D flat major; the one in C sharp minor begun. I see cleanly copied notebooks which apparently contain my remarks; he will have their content copied for me with a typewriter.

© Translation William Drabkin.

Footnotes

1 Vrieslander was a pupil of Schenker’s during the 1911/12 season.

2 A question-mark above the word "ist."

3 Together with Otto Erich Deutsch, Vrieslander assisted Schenker with the proofs to the second Meisterwerk Yearbook; Vrieslander was in close contact with the Munich engraver, and some of his correspondence from 1927 gives an account of how he interceded on Schenker’s behalf (OC 54, items 124, 129, and 131–34).

4 The meaning of this viciously worded phrase is not entirely clear. Schenker is evidently proud that his former pupil, Felix-Eberhard von Cube, has carved a place for himself in Duisburg and has been doing his utmost to promote his teacher’s cause in northern Germany, at a time when he might otherwise have been seduced into pursuing an easier career as a teacher, or practicing musician. The use of Plakatierungen is reminiscent of Schenker’s neologism Litfasskreaturen, artists whose names are plastered onto advertising columns on city street-corners.

5 The Photogram Archive’s projected collected edition of the work of Carl Philipp Emanuel Bach. The "Zeitschrift" and "Jahrbuch" mentioned in the same sentence probably refer to the Archive’s plans for regular "Mitteilungen" ("Communications"), or a yearbook, of manuscript research. None of these plans came to fruition.

6 This quotation appears in Richard Benz, "Das Spiel des Dämons," Deutsche Allgemeine Zeitung, January 25, 1931, a clipping of which is preserved as OC 50/20.