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SCHENKER-INSTITUT 1

Private / höhere Lehr- und Forschungsanstalt / für Musik

Gegründet 1931

Die Ausbildungsstätte für höchste / künstlerische und wissenschaftliche Ansprüche

Direktion: Felix-Eberhard v. Cube

Sekretariat:
Hamburg 13, Louisenallee 2, I. Stock, Fernsprecher 44 27 70
Sprechstunden: Mo., Mi., Fr. von 12-13 Uhr

{2} In einem Privatinstitut

wird die individuelle Ausbildung, welche die spezifischen Anlagen jedes einzelnen Studierenden sorgfältig entwickelt, in Verbindung mit der Universalität der zur Wahl gestellten Lehrfächer besonders gepflegt.

Das Schenker-Institut ist die einzige Lehranstalt auf dem Kontinent, welche neben der Unterweisung in allen klassischen und modernen Tonsatzlehren ihren Studienplan auf den neuzeitlichen Forschungsergebnissen und Lehrmethoden des Wiener Musikgelehrten und - Pädagogen Prof. Dr. Heinrich Schenker aufbaut.

Das Institut umfaßt folgende Abteilungen:

A. Konservatorium der Musik für Laien, Anfänger und Liebhaber der Musik.

B. Vorbereitung auf die staatl. Privatmusiklehrerprüfung für alle Studierenden, welche die Berechtigung zur Erteilung von berufsbildendem Musikunterricht anstreben.

C. Meisterschule für Komponisten und Instrumentalsolisten für alle diejenigen, welche die höchste z. Zt. erreichbare Qualifikation als Tonsetzer, Solisten oder Pädagogen erlangen wollen.

D. Institut für Musiklehrerfortbildung.
Für die Aufnahme in die Abteilung B und C ist Mittelschulreife bzw. Abitur erforderlich. Aufnahme in D nur nach Ablegung der staatl. Privatmusiklehrerprüfung.
Absolventen des Instituts erhalten ein Abgangszeugnis. Die am Institut absolvierten Semester werden von auswärtigen Hochschulen auf Antrag in Anrechnung gebracht.

{3}VORLESUNGS - UND ÜBUNGSPLAN
Historicum Prof. Dr. Wilhelm Heinitz
Hist. Repetitorium Ingrid Nottebohm
Psychol. Pädag., Philosophicum Dr. Wilhelm Schmidt-Scherf
Mathematicum Dr. Helmut Baumann
Komposition, Theoreticum I, II, III Felix-Eberhard v. Cube
Theor. Repetitorium Hans Wingert
Musik. Elementarlehre Ursula Bosch
Chorklasse Herbert Langhans
Kammermusikklasse Hannele Semann-Osbahr
Opernkorrepetition Kapellmst. Friedrich Buck
Dramat. Unterricht Gertrud Buck-Möllnitz
Orchesternachwuchs Johannes Lorenz
Labor für Elektromusik Herbert Weigelt

{4}Das Institut übernimmt auch die theoretische Ausbildung von Schülern externer Privatlehrkräfte. Für jedes Solohauptfach stehen einige Hamburger Solisten zur Verfügung.

Honorarbedingungen :
Instrumental-Einzelunterricht: jährlich DM
Unterstufe 240.-
Mittelstufe 360.-
Oberstufe 480.-
Theoretische Fächer - (Klassenunterricht) 480.-
Vollstudium pauschal 720.-

Eintritt: 1. April und 1. Oktober: für Laien jederzeit
Kündigung: 1. Januar, 1. April, 1. Oktober jeweils 4 Wochen vorher schriftlich

Zahlung monatlich oder quartalsweise voraus

Freiplätze in beschränkter Anzahl nach Prüfung durch die Sozialbehörde

(Änderungen vorbehalten)

Schacht & Westerlich

© Transcription Ian Bent, 2008

[No translation currently available]

© Translation

SCHENKER-INSTITUT 1

Private / höhere Lehr- und Forschungsanstalt / für Musik

Gegründet 1931

Die Ausbildungsstätte für höchste / künstlerische und wissenschaftliche Ansprüche

Direktion: Felix-Eberhard v. Cube

Sekretariat:
Hamburg 13, Louisenallee 2, I. Stock, Fernsprecher 44 27 70
Sprechstunden: Mo., Mi., Fr. von 12-13 Uhr

{2} In einem Privatinstitut

wird die individuelle Ausbildung, welche die spezifischen Anlagen jedes einzelnen Studierenden sorgfältig entwickelt, in Verbindung mit der Universalität der zur Wahl gestellten Lehrfächer besonders gepflegt.

Das Schenker-Institut ist die einzige Lehranstalt auf dem Kontinent, welche neben der Unterweisung in allen klassischen und modernen Tonsatzlehren ihren Studienplan auf den neuzeitlichen Forschungsergebnissen und Lehrmethoden des Wiener Musikgelehrten und - Pädagogen Prof. Dr. Heinrich Schenker aufbaut.

Das Institut umfaßt folgende Abteilungen:

A. Konservatorium der Musik für Laien, Anfänger und Liebhaber der Musik.

B. Vorbereitung auf die staatl. Privatmusiklehrerprüfung für alle Studierenden, welche die Berechtigung zur Erteilung von berufsbildendem Musikunterricht anstreben.

C. Meisterschule für Komponisten und Instrumentalsolisten für alle diejenigen, welche die höchste z. Zt. erreichbare Qualifikation als Tonsetzer, Solisten oder Pädagogen erlangen wollen.

D. Institut für Musiklehrerfortbildung.
Für die Aufnahme in die Abteilung B und C ist Mittelschulreife bzw. Abitur erforderlich. Aufnahme in D nur nach Ablegung der staatl. Privatmusiklehrerprüfung.
Absolventen des Instituts erhalten ein Abgangszeugnis. Die am Institut absolvierten Semester werden von auswärtigen Hochschulen auf Antrag in Anrechnung gebracht.

{3}VORLESUNGS - UND ÜBUNGSPLAN
Historicum Prof. Dr. Wilhelm Heinitz
Hist. Repetitorium Ingrid Nottebohm
Psychol. Pädag., Philosophicum Dr. Wilhelm Schmidt-Scherf
Mathematicum Dr. Helmut Baumann
Komposition, Theoreticum I, II, III Felix-Eberhard v. Cube
Theor. Repetitorium Hans Wingert
Musik. Elementarlehre Ursula Bosch
Chorklasse Herbert Langhans
Kammermusikklasse Hannele Semann-Osbahr
Opernkorrepetition Kapellmst. Friedrich Buck
Dramat. Unterricht Gertrud Buck-Möllnitz
Orchesternachwuchs Johannes Lorenz
Labor für Elektromusik Herbert Weigelt

{4}Das Institut übernimmt auch die theoretische Ausbildung von Schülern externer Privatlehrkräfte. Für jedes Solohauptfach stehen einige Hamburger Solisten zur Verfügung.

Honorarbedingungen :
Instrumental-Einzelunterricht: jährlich DM
Unterstufe 240.-
Mittelstufe 360.-
Oberstufe 480.-
Theoretische Fächer - (Klassenunterricht) 480.-
Vollstudium pauschal 720.-

Eintritt: 1. April und 1. Oktober: für Laien jederzeit
Kündigung: 1. Januar, 1. April, 1. Oktober jeweils 4 Wochen vorher schriftlich

Zahlung monatlich oder quartalsweise voraus

Freiplätze in beschränkter Anzahl nach Prüfung durch die Sozialbehörde

(Änderungen vorbehalten)

Schacht & Westerlich

© Transcription Ian Bent, 2008

[No translation currently available]

© Translation

Footnotes

1 Although undated, this document is presumed to postdate May 1933, the point at which Moriz Violin, who founded the Institute in 1931 but whose name is conspicuously absent here from the faculty and administration lists, left Hamburg for good (see OJ 9/34, [37], May 11, 1933).