30. VIII. 14

Die „N. Fr. Pr.“ begeht die Frivolität ein Gedenkblatt (des 50jährigen Bestandes) herauszugeben. 1 man weiß, was das genannte Blatt an Selbstberäucherung sich im Alltag, in normalen Zeiten leistet, u. nun gar erst aus Anlass eines solchen Datums! In allen Tonarten wird das Verdienst gerade der „ N. Fr. Pr.“ um das Wohlergehen Oesterreichs, wie der gesamten Menschheit gepriesen. Männer von Rang haben sich zu diesem Weihrauchwerk auf Ministrantenweise hergegeben. Aber wie grotesk sah die Nummer aus an einem Tage, da die oesterreichische Armee ohne Selbstgewinn u. mit Hingabe eigenen Blutes wirklich für Oesterreich u. die gesamte Menschheit kämpft!! Welcher Unterschied zwischen der Tat der Armee draußen im Felde u. den auf Geldgewinn abzielenden Worten Blättern eines feigen Zeitungsschmierers. Und war es denn nicht die „N. Fr. Pr.“, die mit zu den Ursachen des Krieges beitrugen? Wer sonst als sie hat die nichtigsten Kleinigkeiten unter das Journalisten-Vergrößerungsglas genommen, nur um Abonnenten zu locken u. so einen Familienhader der Nationen in Oesterreich zu katastrophalen Ehescheidungs- u. Trennungsprozessen journalistisch aufgedonnert? Und nun hat die Pressedirne noch den traurigen Mut, mitten in dem durch sie verursachten Kriege , die etwas gereinigte Luft neuerdings mit der Pestilenz ihrer Aufbauschungs- u. Vergrößerungstechnik zu vergiften! {674} Ein Tagesblatt, wenn ich nicht irre, die „Zeit“, publiziert einen Aufsatz von Froböenius „Imponderabilien des Krieges“, 2 worin er ausführt, daß im Kriege nicht allein die Zahl, beziehungseiwese Ueberzahl der Truppen entscheidet, sondern der Geist der Armee, das Motiv des Krieges u. ähnliche psychologische Momente. Dies alles dürfte wohl jedem ohneweiterses einleuchten, aber überaus traurig ist es, daß all’ alle diejenigen, die Froböenius Recht geäben, mich selbst leider nicht verstehen würden, wenn ich ihnen sagte, daß als noch verhängnisvollere Imponderabilien diesmal leider als verhängnisvoll zu betrachten ist, wenn so viel lange Zeit hindurch halbe u. unehrliche Deutsche Verrat an der deutschen Kultur zugunsten ausländischer Werte übten. Beinahe möchte ich glauben annehmen, daß ein solcher Schaden durch die gute Stimmung der nachträglich ins Feld ziehenden Armee nur schwer wieder gutzumachen ist.

*

Den Aufsatz [Schenker, "Deutsche Genie" (OJ 21/2, [1])] beendetOJ 21/2, [1].

*

Nachmittags zu Mendels, wo wir auch Sektionschef Riedl, Prof. Tandler u. Herrn Deutsch treffen. Herr Riedl erzählt ein paar russische Bestechungstriks [sic], deren sich ein – Großfürst schuldig gemacht hat. Tandler erzählt davon, wie vergeblich er gegen die Umwandlung des Universitätsgeländes in ein Spital protestiert habe. Was er sachlich u. [illeg]ziffermäßig belegte, war so überzeugend, daß nur eben ein falsch verstandener, eitler Patriotismus die ehrliche Warnung niederringen konnte.

Ich selbst forçierte mit Rücksicht auf anwesende Personen das Thema von der Distanz des Genies von den Talenten; von der Pflicht der Bescheidenheit der Talente, u. bezeichnete als den einzigen Weg, den die Menschheit auf dem Wege zu etwaigen Zielen hat: Selbsterkenntnis u. Bescheidenheit der Talente gegenüber den Genies. Und ebenso forçierte ich den Gedanken, daß das Genie noch nicht erkannt sei u. daß dessen Erkenntnis eine ausgiebige, sozusagen lebenslängliche Beschäftigung der Menschheit erfordert. – Dort würde uns auch sinnfällig klar, wie sehr die dem gegenwärtigem [sic] Befinden des Staates zugedachten Hilfsaktionen nach oesterreichischer Art ins pPersönliche u. Spielerische, also ohne Präzision, Centralisierung u. Schärfe ausgetragen wird. {675} Und mit Absicht warf ich das wie ich glaubte treffende Wort von den Kriegs-Patronessen in die Gesellschaft, wo eben solche sich befanden. Das Wort hat scheinbar keinen Eindruck gemacht, doch war das die Wirkung des Betroffenseins; nun trägt es sicher jede Person im Gedächtnis, u. nicht ohne Bitterkeit.

Wir verließen die Gesellschaft noch vor 10h u. reisten mit Herrn Deutsch ab.

*

Abends erschienene Extraausgaben meldeten den günstigen Stand unserer Schlacht. 3

*

Gebet!

Heil’ger Gott im Himmelsraum,
Der du lebst von Anbeginn,
O erfülle Deutschlands Traum;
Gigb der Seele wieder Sinn.

Laß vom Pulverdampf der Schlacht
Demut wieder himmelein;
Du der alle Welt erdacht
Laß den Glauben siegreich sein.

Was erahnt in heil’gen Nächten
Deiner Liebe Urgewalt;
Laß uns übermenschlich fechten,
Bis uns Tod u. Freiheit schallt.

Was die Erd’ erschrecken soll:
Höher, höher geht die Bahn,
Die wir Deutsche[n] einheitsvoll
Knüpfen an die Sterne an.

Fritz von Unruh (Berl. Tgbl. VIII. 14) 4

© Transcription Marko Deisinger.

August 30, 1914.

The Neue freie Presse commits the frivolity of publishing an issue commemorating its 50th anniversary. 1 One well knows what sort of self-promotion the said paper practices in general, in normal times, and now just on occasion of such a date. The service rendered precisely by the Neue freie Presse for the well-being of Austria, and of humanity, is proclaimed in every key. Men of rank have devoted themselves like altar servers to this incense-work. But how grotesque did this issue look on a day on which the Austrian army is fighting for Austria, and for the whole of humanity, without gain for itself and with the sacrifice of its own blood!! What a difference between the army's deed outside, in the field, and the pages of a cowardly newspaper scribbler motivated by monetary gain. And was it not the Neue freie Presse that contributed to the causes of the war? Who else, beside it, placed the most insignificant trivialities underneath the journalist's magnifying glass, only to attract subscribers, and thus journalistically drummed up familial strife among the nations of Austria, with catastrophic divorce and separation proceedings? And now the press-whore has the sad audacity, in the midst of the war that they caused, to poison anew the somewhat cleaned-up air with the pestilence of its techniques of exaggeration and aggrandizement!

{674} A daily newspaper – Die Zeit if I am not mistaking – has published an article by Frobenius, "Imponderables of the War," 2 in which he shows that in a war it is not just the numbers, or excess numbers of troops that are decisive but rather the spirit of the army, the purpose of the war, and similar psychological factors. All this should be enlightening to anyone, without further ado; but it is thoroughly tragic that all those who would agree with Frobenius would themselves unfortunately not understand me if I were to tell them that even more fateful imponderables are to be considered this time, as for such a long time half-Germans and dishonorable Germans have perpetrated betrayal upon German culture in favor of foreign values. I should almost wish to accept that such damage, which the good spirits of the army that has subsequently gone to battle, will only be difficult to repair.

*

The article [Schenker, "Deutsche Genie"] OJ 21/2, [1] completed.

*

In the afternoon, to Mendel's, where we also meet section chief Riedl, Prof. Tandler and Mr. Deutsch. Mr. Riedl recounts a few Russian bribery tricks, of which a grand duke was guilty. Tandler recounts how he protested in vain against the transformation of the university campus into a hospital. What he verified, objectively and with figures, was so convincing that only a misunderstood, vain patriotism could overturn this honest warning.

I myself, in consideration of those present, broached the topic of the distance between genius and talent; of the duty of the talented to be modest. And I indicated as the only way by which humanity can arrive at its possible goals: self-recognition, and modesty of talented people in the face of a genius. And equally I proposed the thought that genius is not yet recognized, and that its recognition necessitates a generous, one could say life-long, engagement from humanity. – There it became manifestly clear to us how much the aid efforts aimed at the present situation of the country are being delivered in typically Austrian fashion in a personal and playful manner, that is, without precision, centralization, or acuteness. {675} And I intentionally introduced to the party what I believed to be the apposite word, war patronage, where there indeed existed such a thing. The word seemed to have made no impression, yet that was the effect of embarrassment. Now every person will carry it in his head, and not without bitterness.

We left the party even before 10 o'clock, in the company of Mr. Deutsch.

*

Special evening editions reported the favorable position of our battle. 3

*

Prayer!

Holy God in Heaven,
You who have lived since the beginning,
O, fulfill Germany's dream;
restore meaning to its soul.

Let humility again come reach heavenwards
from the powdery steam of battle;
You who have conceived the entire world,
let belief be victorious.

What does the primeval force of your love
divine in holy nights?
Let us fight with superhuman strength
until death and freedom ring out.

Why should the earth tremble?
Higher, higher leads the path
on which we Germans, united,
shall link up with the stars.


Fritz von Unruh ( Berliner Tageblatt , August 14) 4

*

© Translation William Drabkin.

30. VIII. 14

Die „N. Fr. Pr.“ begeht die Frivolität ein Gedenkblatt (des 50jährigen Bestandes) herauszugeben. 1 man weiß, was das genannte Blatt an Selbstberäucherung sich im Alltag, in normalen Zeiten leistet, u. nun gar erst aus Anlass eines solchen Datums! In allen Tonarten wird das Verdienst gerade der „ N. Fr. Pr.“ um das Wohlergehen Oesterreichs, wie der gesamten Menschheit gepriesen. Männer von Rang haben sich zu diesem Weihrauchwerk auf Ministrantenweise hergegeben. Aber wie grotesk sah die Nummer aus an einem Tage, da die oesterreichische Armee ohne Selbstgewinn u. mit Hingabe eigenen Blutes wirklich für Oesterreich u. die gesamte Menschheit kämpft!! Welcher Unterschied zwischen der Tat der Armee draußen im Felde u. den auf Geldgewinn abzielenden Worten Blättern eines feigen Zeitungsschmierers. Und war es denn nicht die „N. Fr. Pr.“, die mit zu den Ursachen des Krieges beitrugen? Wer sonst als sie hat die nichtigsten Kleinigkeiten unter das Journalisten-Vergrößerungsglas genommen, nur um Abonnenten zu locken u. so einen Familienhader der Nationen in Oesterreich zu katastrophalen Ehescheidungs- u. Trennungsprozessen journalistisch aufgedonnert? Und nun hat die Pressedirne noch den traurigen Mut, mitten in dem durch sie verursachten Kriege , die etwas gereinigte Luft neuerdings mit der Pestilenz ihrer Aufbauschungs- u. Vergrößerungstechnik zu vergiften! {674} Ein Tagesblatt, wenn ich nicht irre, die „Zeit“, publiziert einen Aufsatz von Froböenius „Imponderabilien des Krieges“, 2 worin er ausführt, daß im Kriege nicht allein die Zahl, beziehungseiwese Ueberzahl der Truppen entscheidet, sondern der Geist der Armee, das Motiv des Krieges u. ähnliche psychologische Momente. Dies alles dürfte wohl jedem ohneweiterses einleuchten, aber überaus traurig ist es, daß all’ alle diejenigen, die Froböenius Recht geäben, mich selbst leider nicht verstehen würden, wenn ich ihnen sagte, daß als noch verhängnisvollere Imponderabilien diesmal leider als verhängnisvoll zu betrachten ist, wenn so viel lange Zeit hindurch halbe u. unehrliche Deutsche Verrat an der deutschen Kultur zugunsten ausländischer Werte übten. Beinahe möchte ich glauben annehmen, daß ein solcher Schaden durch die gute Stimmung der nachträglich ins Feld ziehenden Armee nur schwer wieder gutzumachen ist.

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Den Aufsatz [Schenker, "Deutsche Genie" (OJ 21/2, [1])] beendetOJ 21/2, [1].

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Nachmittags zu Mendels, wo wir auch Sektionschef Riedl, Prof. Tandler u. Herrn Deutsch treffen. Herr Riedl erzählt ein paar russische Bestechungstriks [sic], deren sich ein – Großfürst schuldig gemacht hat. Tandler erzählt davon, wie vergeblich er gegen die Umwandlung des Universitätsgeländes in ein Spital protestiert habe. Was er sachlich u. [illeg]ziffermäßig belegte, war so überzeugend, daß nur eben ein falsch verstandener, eitler Patriotismus die ehrliche Warnung niederringen konnte.

Ich selbst forçierte mit Rücksicht auf anwesende Personen das Thema von der Distanz des Genies von den Talenten; von der Pflicht der Bescheidenheit der Talente, u. bezeichnete als den einzigen Weg, den die Menschheit auf dem Wege zu etwaigen Zielen hat: Selbsterkenntnis u. Bescheidenheit der Talente gegenüber den Genies. Und ebenso forçierte ich den Gedanken, daß das Genie noch nicht erkannt sei u. daß dessen Erkenntnis eine ausgiebige, sozusagen lebenslängliche Beschäftigung der Menschheit erfordert. – Dort würde uns auch sinnfällig klar, wie sehr die dem gegenwärtigem [sic] Befinden des Staates zugedachten Hilfsaktionen nach oesterreichischer Art ins pPersönliche u. Spielerische, also ohne Präzision, Centralisierung u. Schärfe ausgetragen wird. {675} Und mit Absicht warf ich das wie ich glaubte treffende Wort von den Kriegs-Patronessen in die Gesellschaft, wo eben solche sich befanden. Das Wort hat scheinbar keinen Eindruck gemacht, doch war das die Wirkung des Betroffenseins; nun trägt es sicher jede Person im Gedächtnis, u. nicht ohne Bitterkeit.

Wir verließen die Gesellschaft noch vor 10h u. reisten mit Herrn Deutsch ab.

*

Abends erschienene Extraausgaben meldeten den günstigen Stand unserer Schlacht. 3

*

Gebet!

Heil’ger Gott im Himmelsraum,
Der du lebst von Anbeginn,
O erfülle Deutschlands Traum;
Gigb der Seele wieder Sinn.

Laß vom Pulverdampf der Schlacht
Demut wieder himmelein;
Du der alle Welt erdacht
Laß den Glauben siegreich sein.

Was erahnt in heil’gen Nächten
Deiner Liebe Urgewalt;
Laß uns übermenschlich fechten,
Bis uns Tod u. Freiheit schallt.

Was die Erd’ erschrecken soll:
Höher, höher geht die Bahn,
Die wir Deutsche[n] einheitsvoll
Knüpfen an die Sterne an.

Fritz von Unruh (Berl. Tgbl. VIII. 14) 4

© Transcription Marko Deisinger.

August 30, 1914.

The Neue freie Presse commits the frivolity of publishing an issue commemorating its 50th anniversary. 1 One well knows what sort of self-promotion the said paper practices in general, in normal times, and now just on occasion of such a date. The service rendered precisely by the Neue freie Presse for the well-being of Austria, and of humanity, is proclaimed in every key. Men of rank have devoted themselves like altar servers to this incense-work. But how grotesque did this issue look on a day on which the Austrian army is fighting for Austria, and for the whole of humanity, without gain for itself and with the sacrifice of its own blood!! What a difference between the army's deed outside, in the field, and the pages of a cowardly newspaper scribbler motivated by monetary gain. And was it not the Neue freie Presse that contributed to the causes of the war? Who else, beside it, placed the most insignificant trivialities underneath the journalist's magnifying glass, only to attract subscribers, and thus journalistically drummed up familial strife among the nations of Austria, with catastrophic divorce and separation proceedings? And now the press-whore has the sad audacity, in the midst of the war that they caused, to poison anew the somewhat cleaned-up air with the pestilence of its techniques of exaggeration and aggrandizement!

{674} A daily newspaper – Die Zeit if I am not mistaking – has published an article by Frobenius, "Imponderables of the War," 2 in which he shows that in a war it is not just the numbers, or excess numbers of troops that are decisive but rather the spirit of the army, the purpose of the war, and similar psychological factors. All this should be enlightening to anyone, without further ado; but it is thoroughly tragic that all those who would agree with Frobenius would themselves unfortunately not understand me if I were to tell them that even more fateful imponderables are to be considered this time, as for such a long time half-Germans and dishonorable Germans have perpetrated betrayal upon German culture in favor of foreign values. I should almost wish to accept that such damage, which the good spirits of the army that has subsequently gone to battle, will only be difficult to repair.

*

The article [Schenker, "Deutsche Genie"] OJ 21/2, [1] completed.

*

In the afternoon, to Mendel's, where we also meet section chief Riedl, Prof. Tandler and Mr. Deutsch. Mr. Riedl recounts a few Russian bribery tricks, of which a grand duke was guilty. Tandler recounts how he protested in vain against the transformation of the university campus into a hospital. What he verified, objectively and with figures, was so convincing that only a misunderstood, vain patriotism could overturn this honest warning.

I myself, in consideration of those present, broached the topic of the distance between genius and talent; of the duty of the talented to be modest. And I indicated as the only way by which humanity can arrive at its possible goals: self-recognition, and modesty of talented people in the face of a genius. And equally I proposed the thought that genius is not yet recognized, and that its recognition necessitates a generous, one could say life-long, engagement from humanity. – There it became manifestly clear to us how much the aid efforts aimed at the present situation of the country are being delivered in typically Austrian fashion in a personal and playful manner, that is, without precision, centralization, or acuteness. {675} And I intentionally introduced to the party what I believed to be the apposite word, war patronage, where there indeed existed such a thing. The word seemed to have made no impression, yet that was the effect of embarrassment. Now every person will carry it in his head, and not without bitterness.

We left the party even before 10 o'clock, in the company of Mr. Deutsch.

*

Special evening editions reported the favorable position of our battle. 3

*

Prayer!

Holy God in Heaven,
You who have lived since the beginning,
O, fulfill Germany's dream;
restore meaning to its soul.

Let humility again come reach heavenwards
from the powdery steam of battle;
You who have conceived the entire world,
let belief be victorious.

What does the primeval force of your love
divine in holy nights?
Let us fight with superhuman strength
until death and freedom ring out.

Why should the earth tremble?
Higher, higher leads the path
on which we Germans, united,
shall link up with the stars.


Fritz von Unruh ( Berliner Tageblatt , August 14) 4

*

© Translation William Drabkin.

Footnotes

1 "Ein Gedenkblatt der „Neuen Freien Presse“. Fünfzig Jahre nach ihrer Gründung," Neue Freie Presse, No. 17965, August 30, 1914, morning edition, pp. 127–42.

2 [Hermann] Frobenius, "Imponderabilien im Kriege," Die Zeit, No. 4283, 13th year, August 30, 1914, p. 4.

3 "Die Riesenschlachten in Nordostgalizien. Anhaltend günstige Lage. Zuversichtliche Stimmung im Hauptquartier," Neuigkeits-Welt-Blatt, August 30, 1914, extra edition, p. 1. The Battle of Galicia was a series of battles between Russia and Austria-Hungary during the early stages of World War I (August 23 – September 11, 1914). The Austro-Hungarian armies were initially successful (Battles of Kraśnik and Komarów), but finally defeated (Battles of Gnila Lipa and Rawa) and forced out of Galicia, while the Russians captured Lemberg and, for approximately nine months, ruled Eastern Galicia.

4 Fritz von Unruh, "Gebet," Berliner Tageblatt, No. 439, 43th year, August 19, 1914, morning edition, p. [9].